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Acht Takte ist die richtige Länge
Lang genug, um eine Idee aufzustellen und zu variieren. Kurz genug, dass sechs Spieler abgehört werden können, ohne dass die Runde zur Hörsitzung wird.
Jede Runde besteht aus acht Takten 4/4. Nicht vier, nicht sechzehn, und keine Länge, die du wählst. Hier die Begründung, denn das ist die Vorgabe, gegen die Leute am stärksten anrennen.
Vier Takte sind ein Pattern, keine Idee
In vier Takten ist Platz für ein Drumpattern und eine Basslinie und kein Platz, irgendetwas damit anzustellen. Jeder Beitrag bekommt dieselbe Form, und die Bewertung läuft auf Klangauswahl hinaus. Acht Takte geben dir eine erste und eine zweite Hälfte, und das reicht, um etwas aufzustellen und es dann zu brechen.
Sechzehn Takte sind eine Hörsitzung
Beim Abhören läuft jeder Beitrag durch. Sechs Spieler mit sechzehn Takten in langsamem Tempo sind über sechs Minuten Stillsitzen — nach vier Minuten Arbeit. Runden müssen enden, solange die Leute noch eine weitere wollen.
Was man mit den achten macht
- Bau Takt eins bis vier, dann nimm die Wiederholen-Taste und ändere eine Sache in Takt fünf bis acht.
- Setz deine lauteste Idee in Takt fünf, nicht in Takt eins — der Raum hört am genauesten zu, sobald er weiß, was der Loop ist.
- Lass irgendwo einen Takt leer. Raum liest sich als Souveränität, und unter Zeitdruck macht es fast niemand.
Four minutes is shorter than it sounds.
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